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  • Hallo Welt!

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  • Antiker Geek-Stock

    Antiker Geek-Stock

    …im Surfgarden.de unaufgefordert gefangen

    WAS WAR DEINE ERSTE “ECHTE” PC-HARDWARE?

    Wie alle, habe ich mit einem Commodore C64 angefangen. Auf selbigem habe ich auch meine erste Anwendung gebaut, den TrainerMaker. Das war meine erste kommerzielle Software, die unspielbare Spiele spielbar gemacht hat. Später wanderte ich in die wirkliche Anwendungsecke und baute Multi-Dub, einem File Copy Tool für die damals aktuelle Dolphin-DOS Version, die Ladezeiten für den C64 erträglich gemacht hat.

    DEINE ERSTE ANWENDUNG WELCHE DU BENUTZT HAST?

    Benutzt? Also nicht nur damit rumgespielt? Nun, das war der C64 Monitor aus der Chip-Zeitschrift zum abtippen. Ich habe eine Woche zum abtippen gebraucht und konnte dann endlich komfortabel echten Maschinen-Code ohne den POKE-Umweg eingeben.

    DEIN ERSTES SPIEL?

    Moon Buggy!!! Ich war total begeistert wie man mit einem SYS2064-Aufruf in Basic so viel bewegen kann (hatte noch keine Ahnung was der Befehl bedeutete). Hat mich motiviert den Monitor abzutippen (s.o.).

    Oben sieht man ein Bildschirmfoto meines ersten Spiels: Mission Andromeda, dass ich mit Andreas Herbst geschrieben hatte. Lief auf dem guten alten Amiga.

    HATTEST DU VON ANFANG AN SPASS AN DER MATERIE?

    Ja!

    SEIT WANN BIST DU ONLINE, UND MIT WELCHEM ANBIETER

    Der (einzige) Anbieter hieß damals BTX. Bei den frühen Experimenten bin ich auch erstmalig der Finanzmaterie, bzw. den Marktdaten begegnet, als ich mit sehr rohen Scripts über Modem-/BTX-End-of-Day Kurse für meine eigene Chartanalyse-Software KAPITAList zog. Das war auch die Zeit in der ich lernte, dass man nicht an der Börse sondern mit der Börse Geld verdient. Eine Aufgabe, die ich seit dem 9. November 2005 als weitgehend abgeschlossen betrachten kann.

     

  • Neue EU-Gepäckverordnung…

    …oder meinen die das wirklich ernst?
    Nachdem vor einigen Tagen die neue Verordnung in Kraft trat, wollte ich bei meiner letzten Reise das Ganze mal am eigenen Leib testen.

    Bewaffnet mit Zahnpasta und Rasierwasser (beides an der kritischen Grenze von 100ml) machte ich mich von Frankfurt nach Italien/Verona auf. Eine berüchtigte Achse des internationalen Terrorismus!

    In Frankfurt ist man sichtlich bemüht, auf die neuen Regeln aufmerksam zu machen. Überall Plakate und kostenlose, durchsichtige Zipper-Tüten.

    Mann stellt sich also brav in die Reihe mit den anderen Schwerverbrechern auf und kann in der Zeit, in der die Schlange vor einem abgearbeitet wird, schauen, was die anderen Schwerverbrecher für Toilettenartikel nutzen.

    Man kann bei Gesprächen lauschen, die ablaufen wie: Wieso kann ich das Wasser nicht mitnehmen? Da ist doch weniger als ein Viertelliter übrig? Das ist so! Entweder Sie lassen die Flasche hier oder Sie fliegen eben nicht mit!
    Man kann zusehen, wie andere sich fast bis auf die Unterhose ausziehen müssen, weil die Quotenlampe aufblinkte und irgendwann ist man dann selbst dran. Die Tüte wird gescannt und man denkt, erstmal: Hmmm… war ja garnicht so schlimm…, aber dann, als man einpacken will, kommt der Befehl:
    Zeigen Sie mal!
    Gehorsam zeigt man die transparente Tüte und beobachtet, wie der Inhalt vorsichtig einer weiteren optischen Analyse unterzogen wird.
    Was ist das?
    …kommt nach einiger Zeit eine Frage. Ich vermutete hier ängstlich eine Fangfrage und war mir unsicher, ob wirklich eine Antwort erwünscht war. Mir war aber klar, dass ich auf keinen Fall den Bombenwitz machen darf.
    Rasierwasser? antwortete ich zögerlich.
    Aha, das ist aber zu groß, das bleibt hier!
    …wird mir entgegengeschmettert.
    Ähhh, nein, das ist ein nicht voller 100ml-Behälter.
    Hmm… und das? Was ist das?
    Der Kontrolator zeigt vorsichtig aus der Ferne auf die Zahnpasta. Gleiche Prozedur also wieder wieder: Fangfrage? Antwort, Einspruch und dann doch die Erlaubnis.
    Prima, Fliegen ist wiedermal ein ganzes Stück angenehmer geworden. Aber es war ja von Frankfurt aus, einem wirklichen Knotenpunkt.
    In Italien, bei der Reise von Verona nach Bozen und wieder zurück, musste ich leidend die Weinempfehlungen meines Kollegen Guiseppe ausschlagen, weil Wein leider in Flaschen mit mehr als 100ml abgefüllt wird. Es tat wirklich weh, ihm beim Verladen der seiner Kisten zuzusehen…
    Beim Rückflug nahm ich in meiner grenzenlosen Naivität an, dass Italiener an einem Flughafen, der vermutlich erst vor kurzem von Gras- auf Asphaltbahnen aufgestiegen ist, das Ganze mit einer natürlichen Lockerheit über die Bühne laufen lassen würden.
    Kaum Plakate, bzw. die wenigen sichtbaren waren wirklich klein. Ich stelle mich also in eine Schlange ohne Plakat und lasse das Rasierwasser und die Zahnpasta einfach mal da wo sie sind.
    Vor mir spielen sich wieder die gleichen Szenen wie in Frankfurt ab und dann bin ich dran und werde auch gleich erwischt!!!
    Nicht angemeldete Flüssigkeiten und schlimmer: eine Sachertorte!!! diese ist quasi flüssig, also eine vollwertige Bombe! Ich komme in den Genuss der Aufmerksamkeit sämtlicher Kontrolatoren und muss alle Verhandlungskunst aufbringen, um die Sachertorte doch noch mitnehmen zu dürfen…
    Fliegen macht einen Höllenspass!!! Ich lerne daraus:
    • Fliegen ist nicht sicherer!
    • Die Würde des Menschen ist doch antastbar!
    • Die EU hat beschlossen, die gleichen Prüfungskosten für einen Flug von London nach New York, wie für einen von Mannheim nach Paderborn zu übernehmen.
    • Firmen die versiegelbare Duty-Free-Tüten herstellen, haben kistenweise Champagner bestellt.
    …geht die Rechnung gesamtwirtschaftlich wirklich auf?
  • Killer Applikationen

    Killer Applikationen

    Hypothese: Wir leben in einer Informationsgesellschaft. Als Konsequenz bestimmt sich der Wert des Individuums aus der abdiskontierten Fähigkeit zur „Informationsveredelung“. Informationsveredelung kann profitabel sein, Produktion wird hingegen immer öfter zu Grenzkosten angeboten. In der Informationsgesellschaft gibt es elementare private und geschäftliche Werkzeuge (Killer-Applikationen), die jeder braucht.

    Denken
    • Textuell (Word, Pages, notfalls vi, etc.)
    • Visuell (Keynote, Photoshop, Mindmaps, etc.)
    Rechnen (Excel, Mathematica, etc.)
    • Recherchieren (Google, Spotlight [Mac only…], etc.)
    • Archivieren (noch kein primärer Anbieter, Google Grid?)
    Kommunikation
    • Synchron (Telefon, Chat, etc.)
    • Asynchron (Mail)
    Zeit (die gute alte Handuhr, iCal, Outlook und ganz bestimmt nicht Notes)
    Soziale Netzwerke
    • Geschäftlich (LinkedIn, obenBC)
    • Privat (Friendster, StayFriends, etc.)
    Geographische Netze (Google Earth, Google Maps)
    Wiedergabe/Broadcasting (iTunes)
    • Text
    • Musik
    • Video
    Portfolio! jeder braucht Informationen über das aktuelle und extrapolierte Vermögen. Wie passen Cash-Flows mit den Zahlungszielen überein? Welche Auswirkungen können Börsenereignisse auf mein zukünftiges Vermögen haben? Was kann ich mir in Zukunft leisten?
    Und wo finde ich diese Anwendung?!
    Potential zur Veränderung gibt es durchaus…
  • Von Hühnern, Haxen und Livanzen

    Von Hühnern, Haxen und Livanzen

    Montag: Live eating on stage bei „Wer Kocht schießt nicht“ (Stalburg Theater Frankfurt) Mittwoch: Live learning beim Lohninger im Silk
    Freitag: Live oil tasting (Öldorado)
    Samstag: Life ending (für Meggu) oder auch seine Verabschiedung aus dem Junggesellendasein…

    Hühnerkeule á la Dr. Kögel
    Die Keule ist herrlich knusprig, die Füllung delikat und die Sauce fein. Ein überraschend vielschichtiges Gericht, das so einfach ist, dass man dabei sogar Theater spielen kann. Ich hatte die Ehre der Live-Verkostung
    Hier ist das Rezept und die Zutaten für zwei Personen:

    Das Huhn
    2 Hühnerkeulen
    2 Möhren
    2 Stangen Lauch
    2 Scheiben Zwieback 2 Eier
    W eißwein Olivenöl Salz Pfeffer Muskat
    asüße Sahne

    Die Nudeln
    1 Tasse Mehl 1 Ei
    Salz Muskat Olivenöl
    Die Zubereitung des Huhns
    1. Hühnerbeine entbeinen.
    2. Lauch hacken, Karotten reiben und in der Pfanne anschmoren.
    3. Eier und Zwieback hinzugeben, vermengen und würzen.
    4. Die so entstandene Farce in die Hühnerbeine füllen und mit Küchengarn zunähen.
    5. Knochen der entbeinten Beine kleinhacken.
    6. Gefüllte und gehackte Beine scharf anbraten.
    7. Den Rest der Farce hinzugeben, kurz warten und mit dem Weißwein ablöschen, danach für ca. 30 Min.
    bei 100 Grad im Ofen schmoren.
    8. Hühnerbeine getrennt warmstellen.
    9. Den Rest der Farce durchsieben, hinzugeben und danach Sahne hinzugeben und etwas reduzieren.

    Die Nudeln (Zubereitung)
    1. Mehl, Ei, Öl und 1 TL Wasser gut durchkneten.
    2. Ausrollen und in Streifen schneiden oder durch die Nudelmaschine drehen. 3. 10 Minuten abhängen.
    4. 4 Minuten in gesalzenem Wasser Kochen.
    (Quelle: Stalburg Theater Frankfurt)

    Liwanzen á la Lohninger
    Zutaten (für eine kleine Armee) und Zubereitung: Liwanzen
    500g Mehl
    750g Milch
    60g Hefe (frisch)
    1g Salz
    Zitronenzesten (dünn abgezogene Zitronenschalenstreifen) 10g Strohrum
    80g geklärte Butter
    4 Eidotter
    120g Eiweiß
    80g Zucker
    Strohrumeis
    1l Sahne
    1l Milch
    150g Trimolin (Invertzuckersirup) 25g Milchpulver
    10g Stabilisator
    300g Zucker
    300g Eidotter
    180g Strohrum
    http://kydroon.de/blog/index.php/von-hunern-haxen-und-livanzen/#more-18 Seite 2 von 6

    Topfen Füllung
    1kg abgehangener Topfen – ja, Lohninger läßt mit großer Begeisterung den Österreicher raushängen: Topfen (Österreichisch) = Quark (Deutsch)
    300g Staubzucker
    750g Sauere Sahne
    30g Zitronenzesten 15g Orangenzesten 1g Salz
    10g Strohrum
    80g Rumrosinen Powidl Füllung
    400g Portwein, rot 105 Zimtstangen 1 Vanillestange 5g Sternanis
    Saft & Zesten von einer Zitrone
    Saft & Zesten von einer Orange
    4kg Powidl Marmelade (Pflaumenmarmelade)
    Zubereitung Liwanzenteig
    1. Milch und Hefe miteinander vermengen. Salz, Zitronenzesten, Mehl und Rum hinzufügen. 2. Rühren, bis sich die Masse verbunden hat.
    3. Zuletzt Butter und Eidotter beigeben.
    4. Teig 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
    5. Eiweiß und Zucker aufschlagen und unter die Masse unterheben.
    6. Der Teig wird dann am besten in einer Creppes-Pfanne in ca. 5 cm großen Portionen zubereitet.
    Zubereitung Strohrumeis
    1. Sahne, Milch, Trimolin, Milchpulver und Stabilisator vermengen und aufkochen. 2. Danach im Wasserbad Zucker und Eidotter hinzugeben (“zur Rose abziehen“). 3. Zuletzt Strohrum beimengen, abkühlen lassen und ab in die Eismaschine.
    Zubereitung Topfen Füllung
    1. Einfach verrühren (und versuchen dabei nicht alles zu vernaschen!
    Zubereitung Powidl Füllung
    1. Portwein, Zimt, Vanille, Sternanis, Saft und Zesten aufkochen und zur hälfte reduzieren. 2. Die Masse durchsieben und zur Marmelade beimengen.

    Öl de la Provence
    Sehr zu empfehlen: Le Castellas oder Mas des Barres