Punta Arenas und Puerto Natales

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Punta Arenas ist für diese Gegend bastante grande! Etwa 130000 Menschen rücken sich hier auf die Pelle und das ist relativ gesehen sehr sehr viel hier. Deswegen kann man, wenn man nachts zu Fuß zurückgeht auch schonmal auf einen am Boden liegenden zusammengeschlagenen alten Mann stoßen. Genau wie bei uns schaut jeder weg – der Anblick seiner zu Brei geschlagenen rechten Gesichtsseite sah aber auch wirklich schlimm aus. Mit einiger Mühe gelang es mir dann doch noch Hilfe für den Mann zu organisieren und nebenbei zu erfahren, dass wir in der schlimmsten Gegend der Stadt sind. Am nächsten Tag können Franziska und ich uns in Ruhe in der Stadt umsehen und für Franziska sehr wichtig: Shoppen! Ja, am Osterwochenende sind die beiden Malls offen und ich konnte einen iPod (im Sony Store – hier wird eben verkauft was geht, sicher bekommen die Branding Controller angesichts dessen Plaque oder schlimmeres, aber das ist eben Lateinamerika und ich liebe es!) günstig erwerben. Ja, da war eben die Küche der Tratoria und ich habe gefragt, ob ich mir mal den Ofen ausborgen darf und natürlich durfte ich. Die einzige Widrigkeit war dann nur noch das muskelbetriebene herstellen der fluffigen Eidotter-Butter Grundlage, aber ich hatte ja auf dem Schiff eifrig mit schweren Hanteln dafür trainiert. Später haben wir dann – und das waren immer meine besten Gerichte – mitgegessen. Für Franziska gab es Pasta mit Tomatensauce aus eigener Herstellung und ich bin über die frischen Südatlantischen Miesmuscheln hergefallen.

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