Etosha, Namibia

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Nach fast zwei Wochen Namibia und bis dahin etwas über 3500km (am Ende waren es dann etwas über 4500km), sind die Sinne eigentlich ziemlich überreizt. Etosha ist das richtige, um das alles noch zu toppen! Ich selbst vermag nicht mit Worten die Eindrücke wiederzugeben. Es ist einerseits ein wenig wie Disneyland, weil man auf Routen unterwegs ist, wo alle 15 Minuten andere vorbeifahren - ganz anders als im Namib Naukluft Park! - es ist aber auch Wilder Westen, weil man problemlos in Situationen gerät, wo man als Mensch auf die Nachsichtigkeit von Tieren vertrauen muss. Eine freie Elefantenherde könnte problemlos den Jeep wie eine Sardinenbüchse öffne, um den Inhalt näher zu erkunden, oder den Eindringling zurechtzuweisen. Wie auch immer, es gibt unzählige gute Links und Tips zum Thema Etosha und ich möchte hier nur die meiner Ansicht nach wesentlichsten Erkenntnisse wiedergeben.

  • Als letzte Station vor Etosha kann ich die Etotongwe Lodge in Outjo empfehlen. Einfach und günstig und mit sehr zuvorkommendem Service. Unbedingt Game probieren (was die Küche empfiehlt ist frisches Wild: Kudu, Oryx, Springbock oder Strauß oder was anderes). Von hier aus braucht man ca. 1 Stunde zum Haupttor von Etosha, ideal!
  • Oktober als Reisemonat scheint sehr dankbar zu sein. Die lange Trockenzeit zuvor bedeutet, dass die Tiere sehr auf die Wasserlöcher angewiesen sind und diese entsprechend auch nutzen. Ein Wildwechsel zwischen unterschiedlichen Gattungen läuft sehr langsam ab, hat aber aufgrund der Menge der beteiligten Tiere etwas Rush Hour mässiges! Die Tiere nehmen sich eben Zeit aufzupassen. Eine sinnvolle Strategie, den Unachtsamkeit kann schnell die ultimativste Konsequenz haben. Das sieht dann etwa so aus:
...und hier ist das Flickr-Album, mit weiteren Bildern...

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